Kosten der Unterkunft für die Landeshauptstadt Kiel ab 12/2010

Das Jobcenter geht nach wie vor von einer zu niedrigen aus. Zwar wurden – nach langem Zögern – die Werte für die Bruttokaltmiete an den neuen Mietspiegel (aus dem Jahr 2010) angepasst. Diese Anpassung ist aber nicht ausreichend.

Aus der folgenden Tabelle ergeben sich die Werte, die das Jobcenter Kiel (und auch die Stadt Kiel als Träger der Grundsicherungsleistung) als Bruttokaltmiete anerkennt.

Die Bruttokaltmiete ist die Kaltmiete zuzüglich der sogenannten kalten Betriebskosten. Das heißt, Heizkosten werden extra berechnet.

Mietbergrenze vom Rat beschlossen

 

Der zu berücksichtigende Betriebskostenanteil beträgt unter Zugrundlegung der Berechnung des Landessozialgerichts Schleswig auf Grundlage des Kieler Mietspiegels 2010 nur 1,24 € pro m². Das Landessozialgericht berücksichtigt dabei nicht den Mittelwert, sondern nur einen Wert im unteren Drittel. Dies ist aber nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts nicht richtig.

 

Es müssten 1,66 € pro m² zu Grunde gelegt werden.

Die folgende Tabelle stellt die Werte dar, die nach Berücksichtigung von 1,66 Euro pro m² angemessen wären:

 

Wenn bei Ihnen nicht die volle Miete übernommen wird. lohnt sich ein Widerspruch.

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