Kosten der Unterkunft im Kreis Plön – endlich tut sich etwas

Nachdem der Kreis Plön schon seit Jahren kein schlüssiges Konzept im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgesichts hat, hat der Kreis nunmehr eine Firma mit der Erstellung eines solchen Konzeptes beauftragt.

Das Ergebnis wird dem Ausschuss für Gleichstellung, Gesundheit und Soziales am 23.10.2013 (047/13) vorgestellt. Dort kann man auch das Ergebnis der Firma einsehen (Anlage zur Vorlage).

Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammen fassen:

In den meisten Bereichen – es wurde vorher eine zu geringe Differenzierung vorgenommen – zahlt der Kreis Plön zu geringe Kosten der Unterkunft.

Sollten Sie im Kreis Plön wohnen und nicht die volle Miete vom Jobcenter oder Sozialamt erstattet bekommen so,lohnt sich in fast jeden Fall ein Widerspruch.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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4 Kommentare

  1. RA-Felsmann
    Am 3. Juni 2015 um 09:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das hört sich nicht richtig an, da es für mich eher eine Haushaltsgemeinschaft als eine Bedarfsgemeinschaft ist.

  2. Tim Hinzpeter
    Am 30. März 2015 um 18:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Moin,

    Ich hab da mal eine Frage. Ich wohne mit meiner Mutter und einen weiteren Mitbewohner zusammen. Alle über 25 jahre. Und außer meiner Mutter arbeiten wir. Das jobcenter ist der Meinung wir sind eine Bedarfsgemeinschaft, obwohl jeder für sich selber wirtschaftet.

    Des weiteren rechnet das jobcenter den Mietanteil eine fach mit einer Grundmiete von 368€ und teilt diese dann durch 3. Obwohl wir eine Grundmiete von 530€ haben… sie bekommt also nur 122€ mit zuzüglich Nebenkosten.

    Kann das so richtig sein?

  3. RA-Felsmann
    Am 18. Dezember 2014 um 12:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Gabi: Im Bereich Preetz ist die Mietobergrenze meines Erachtens nicht rechtmäßig. Also Widerspruch einlegen und Überprüfungsanträge stellen.

  4. gabi
    Am 25. September 2014 um 06:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Moin moin

    wohne in Preetz, habe eine kaltmioete von 350,00, dazu Heizkosten in Höhe von 150,00 (Altbau ) und Nebenkosten in Höhe von 100,00. Das bei ca. 68 qm. Angeblich liegt die Kaltmiete 29,00 über dem Satz und seit 2 jahren zahl ich diese Summe aus eigener Tasche. Ist das so richtig?

    Dann noch eine Frage, auf die ich keine Antwort finde:

    – Was genau bedeutet dieser 10 % Sicherheitszuschlag bei den Tabellenwerten zur Mietobergrenze?

    – Ist das in den aktuellen Tabellen schon enthalten?

    – Wie kann man das ( als Laie ) prüfen?

    Vielen Dank für Ihre Mühe!

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