Mietobergrenze für Ein-Personenhaushalt in Kiel

Die 20. Kammer des Sozialgerichts Schleswig hat in einem Verfahren im Wege der einstweiligen Anordnung beschlossen, dass die für Menschen die im Bezug von II stehen für einen Ein-Personen-Haushalt in derzeit 301,50 Euro bruttokalt beträgt.

Bruttokaltmiete ist die Kaltmiete inklusive aller Betriebskosten außer den Heizkosten. Diese werden separat übernommen-

Die Kammer hat bei der Berechnung den neuen Mietspiegel der Stadt Kiel zugrunde gelegt.

Sie hat der Unterscheidung zwischen Wohnungen die vor bzw. nach 1976 gebaut wurden erneut eine Absage erteilt.

Meines Erachtens ist es diese Summe immer noch zu niedrig bemessen.

Kiel ist zum einen eine Studentenstadt, so dass ein großer Teil des günstigen Wohnraumes von Studenten in Anspruch genommen wird. Zu Beginn eines Semesters dürfte es daher überhaupt fast unmöglich sein eine günstige kleine Wohnung anzumieten.

Zum anderen sind von der Kiel sehr viele Kostensenkungsaufforderungen verschickt worden. So viele günstige Wohnungen sind in so einem kleinen Zeitraum überhaupt nicht frei.

Wenn Sie ein Problem mit der Mietobergrenze ihrer Wohnung haben sprechen Sie uns an.

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6 Kommentare

  1. RA-Felsmann
    Am 28. Januar 2012 um 07:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Rob: Das ist zwar im Grundsatz richtig – es kommt aber immer dann zu Problemen wenn eine (hohe) Nachzahlung z.B. von Betriebskosten kommt und das Geld dann nicht mehr reicht.

  2. Rob
    Am 19. Januar 2012 um 22:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,

    es ist nicht verboten, teurere Wohnungen zu nehmen. Man muss dafür einfach arbeiten.

  3. RA-Felsmann
    Am 16. September 2011 um 17:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Maria:
    Keiner kann gezwungen werden aus seiner Wohnung auszuziehen. Im Notfall muss man die Differenzkosten tragen. Wenn Sie die intensive Suche nachweisen kann in Einzelfällen die „zu hohe“ Miete auch weiter übernommen werden.

  4. Maria
    Am 15. September 2011 um 16:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,
    ich arbeite seit 1 1/2 Jahren als Freischaffende Künstlerin und erhalte vom Amt Hartz4 zur Unterstützung. Leider wird mir dies nun zum Verhängnis. Ich bin dabei mir hier in Kiel was auf zu bauen und finde einfach keine Wohnung. In 14 Tagen muss ich raus! Ich habe ein komplettes Atelier und 2 Katzen. Ich brache 2 Zimmer, müssen nicht mal groß sein. Doch weder in Gaarden noch in Mettenhof hab ich eine Chance. Und das alles dank dieser Mietobergrenze. Ich suche seit 3 Monaten!!! Und erhalte nur Absagen. Soll ich jetzt alles aufgeben, wofür ich so hart arbeite? Was anderes bleibt mir icht übrig. Ich muss aus Kiel raus :“(

  5. B.B.
    Am 28. März 2011 um 20:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Mietobergrenze in Kiel ist absolut unrealistisch! Für Ü 25 – 301,50€
    und für U 25 – 205,00€ ! Wenn man bedenkt das einer Person in beiden Fällen ( U25 oder Ü25) 50qm zusteht! Wo ist da die Logik?
    m² Kiel
    30 m² 6,80 € pro m²
    60 m² 6,54 € pro m²
    100 m² 6,18 € pro m²

    Ich versuche nun schon seit fast 6 Monaten eine Wohnung zu finden! Und dadurch das sich einfach nichts finden lässt, musste ich auch leider schon eine Festeinstellung ablehnen! Das kann nicht im Interesse der „Gesellschaft“ sein! Außer es ist gerne gesehen das junge Menschen Langzeit-Arbeitslos sind! Dadurch mehr und mehr verurteilt werden, weil es nach außen hin so scheint als würden sie ein Arbeitsverhältnis verneinen! Ich dachte das es dem Land am herzen liegt, die Arbeitslosen-Quote zu senken?

  6. Jansen,Sarah-Denise
    Am 27. Mai 2010 um 09:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchte ich Ihnen mitteilen,dass es schon fast unmöglich erscheint,hier in Kiel eine 1-Zimmer-Whg mit der Mietobergrenze von 205 Euro Warmmiete zu finden.
    Da ich jetzt nicht genau weiß,welche Mietobergrenze aktuell ist,frage ich bei Ihnen nochmals nach.
    Ich gebe mir alle Mühe,eine Wohnung für 205 Euro warm zu bekommen,aber es klappt einfach nicht…!

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