Mietobergrenze – Jobcenter lenkt ein

Erste zukunftsweisende Erfolge beim Kampf um die Durchsetzung angemessener Mietkosten sind in zu verzeichnen. Wie das . jetzt mitteilte, werde angesichts der ständigen Rechtsprechung des zuständigen Sozialgerichts die von dort vorgegebene vorläufig gewährt.
Es sei mit einer neuen Festlegung der Mietobergrenze zu rechnen.
Wann dieses jedoch konkret der Fall ist, bleibt abzuwarten.

Konkret angemessen dürften derzeit folgende Mieten sein (jeweils zzgl. Heizkosten):

1-Personen-Haushalt 301,50 Euro

2-Personen-Haushalt 361,75 Euro

3-Personen-Haushalt 453,20 Euro

4-Personen-Haushalt 508,05 Euro

Was bedeutet das für Sie ?

All diejenigen, die gerade eine neue Wohnung suchen, können sich an den o.g. Grenzen orientieren. Sofern ein konkretes Wohnungsangebot, welches in dem Kostenrahmen liegt, abgelehnt wird, sollten Sie sofort anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

ALG II-Empfänger, deren tatsächliche Mietkosten bereits nicht mehr gezahlt werden, sollten mit anwaltlicher Hilfe einen Überprüfungsantrag stellen bzw. einen noch laufenden Widerspruch entsprechend begründen.

Sie brauchen Hilfe – Wir freuen uns auf Ihren Anruf !

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18 Kommentare

  1. RAin-Vollrath
    Am 21. Mai 2014 um 08:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Guten Tag,

    wenn es nach dem Landessozialgericht geht, für eine Person bei 332,00 Euro, für 2 Personen bei 398,40 Euro jeweils bruttokalt.
    Den Rest haben wir nochnicht errechnet.
    Und – das sei auch ganz klar gesagt: Wir halten die Entscheidung des Landessozialgerichts für falsch und werden versuchen, damit zum Bundessozialgericht zu kommen.

    Beste Grüße
    Sabine Vollrath

  2. Therese
    Am 17. Mai 2014 um 18:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo ich würde sehr gern wissen wie ist nun die Warm miete nun..wohne in kiel

  3. ina
    Am 17. Juni 2013 um 15:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo, wieviel steht mir eigentlich zu , bezüglich der Mietobergrenze?
    Ich bin Mutter von drei Kindern (10, 6 und 3 Jahre) Zwei davon sind schwerstbehindert, haben 100% GdB, Pflegestufe 3 beide.
    Momentan wohne ich im 3. Stock ohne Fahrstuhl, und nun habe ich eine 5 zimmerwhg in Aussicht . Kaltmiete : 566 Euro plus 135 Euro NK Plus 130 Euro HK.
    Ist das zu hoch ? Vorteil der Whg sie ist barierrefrei, was optimal ist.

  4. RA-Felsmann
    Am 12. März 2012 um 14:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Sandra K:
    Es kommt bei solchen Sachen immer auf die Umstände des Einzelfalles an. Ich habe neulich in einem Fall bei dem die Schlaflosigkeit durch ärztliches Attest nachgewiesen war so einen Umzug durchsetzen können. Vergleiche Beschluss des Sozialagerichts Kiel

  5. RA-Felsmann
    Am 12. März 2012 um 14:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Kohrt:Das kommt darauf an wo Sie wohnen … im Zweifel können Sie ihre örtliche Richtlinie auf der Seite von Harald Thome finden.

  6. sandra k
    Am 1. März 2012 um 13:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hallo ich hab da auch mal ebend fragen ich habe zwei kleine kids im alter von 2jahren und eine von 5 monaten wir wohnen in einer zwei zimmer wohnung die aus allen seiten platzt kinder haben zusammen ein zimmer was garnicht geht weil wenn einer wach denn beide wach und die zwei jährige geht in kindergarten da brauch sie ihren schlaf ist das ein umzugsgrund?und wenn was würd mir an ner whg zustehen 3 zimmer?

    danke

  7. kohrt
    Am 21. Februar 2012 um 18:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hallo

    ich wollt mal fragen wieviel miete man mit 6 personen haben darf,wenn man hartz 4 bekommt.
    wäre schön wenn ich eine antwort bekommen könnte

  8. Am 4. Oktober 2011 um 12:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Frage:
    Hier steht nun 1-Personen-Haushalt 301,50 Euro. Ich hab einen Zettel vom Jobcenter bekommen, für den Vermieter da steht aber 258€. Ich wohne in Lübeck! Und Kaltmiete steht 185€ aber bei den Umständen, findet man doch nie eine Wohnung.
    Was ist momentan das Maximum, was vom Jobcenter bezahlt wird an Kaltmiete. Ich habe mich auch schon am Telefon informiert, und die haben eine Wohnung für 191,56€ Kalt. Am Telefon wurde mir gesagt; Ja das wird noch Übernommen. Aber auf dem Zettel steht 185 Kalt. Und 1 Personenhaushalt 258€ was davon ist nun das richtige?

  9. RA-Felsmann
    Am 10. September 2011 um 09:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Sabrina K:
    Grundsätzlich können auch Bezieher von Leistungen nach dem SGB II frei umziehen. Damit das Jobcenter nicht nur zustimmt sondern auch die Umzugskosten übernimmt oder sich daran beteiligt (das gleiche gilt für die Mietkaution) muss der Umzug jedoch erforderlich sein. Dies wäre zum Beispiel bei einer Jobaufnahme in Kiel der Fall.

  10. Sabrina K.
    Am 7. September 2011 um 16:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,
    z.Z. wohne ich noch in Blankenburg /Harz, da mir aber zum Ende des Jahres gekündigt wurde, weil diese Wohnung Gundsaniert werden muss und ich Chronisch- Lungenkrank bin, würde ich gern nach Kiel ziehen. Meine Frage ist : kann die hier zuständige Komunale Argentur mir diesen Umzug verweigern bzw. könnten Schwierigkeiten auf mich zukommen?

    Danke im Vorraus, Sabrina K.

  11. RA-Felsmann
    Am 12. Januar 2011 um 09:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Morris:
    Für die Zeit bis zum 31.12.2010 ist die Betrachtung – richtiger Weise – getrennt erfolgt. Für die Zeit ab dem 01.01.2011 ist bei der Gesetzesänderung in der Diskussion das zu ändern. Ist bis jetzt aber noch nicht beschlossen. Da würde ich versuchen mich zu wehren.
    RA Felsmann

  12. Morris
    Am 12. Januar 2011 um 01:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Habe eine Frage! Wohne in einer 2er WG mit einem Studenten. Die Miete die Jeder von uns zahlt ist 70€ unter der Grenze für einen 1 Personenhaushalt. die Gesamtmiete ist allerdings über der Grenze für einen 2 Personenhaushalt. Was soll ich machen? Das ist doch keine Lebensgemeinschaft sondern eine Zweck WG. Da sollte doch Jeder einzeln betrachtet werden. Muss ich jetzt ausziehen?

    lg.

    Morris

  13. RA-Felsmann
    Am 27. April 2010 um 08:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Holger P:
    Das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Es kommt aber (Produkttheorie des Bundessozialgerichts) nicht so sehr auf die Quadratmeter an. Man darf einen Wohnung bewohnen die größer ist als erlaubt wenn Sie nicht teurer ist als die Summe die im Sinne des SGB II angemessen ist.

  14. Holger P.
    Am 25. März 2010 um 18:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hab da mal ne wichtige frage:hier stehen ja die vorlagen für die miete!wie ist das mit den m² gereglt?
    Mit freundlichen Grüssen aus Berlin
    Holger P.

  15. RA-Felsmann
    Am 16. November 2009 um 12:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ A.B.:
    In Einzelfällen kann man eine Verlängerung erreichen. Lassen Sie sich von uns beraten.
    MFG St. Felsmann

  16. A.B.
    Am 16. November 2009 um 11:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,
    ich wurde vom jobcenter richtig informiert aber ich finde keine wohnung!!
    ich suche seit über 6 monaten.
    es wird nichts, nicht mal in mettenhof, in dem rahmen angeboten der uns (2 personen) zusteht.

  17. RA-Felsmann
    Am 5. August 2009 um 13:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Dietrich H:
    Die Mietobergrenzen werden als Bruttokaltmietkosten angegeben. Bruttokaltmiete bedeutet: Kaltmiete plus kalte Betriebskosten. Das Jobcenter muss davon unabhängig zusätzlich die Heizkosten übernehmen. Also alles ganz normal wie bei anderen Mietern auch.

  18. Dietrich H.
    Am 5. August 2009 um 12:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,

    was genau verstehen Sie unter „Mieten zzgl. Heizkosten“, sprechen Sie hier von der Kaltmiete ohne oder mit Betriebskosten?

    Und wieso werden bei Hartz-„Empfänger“ immer undifferenzierte Gesamtbeträge genannt? Vielleicht haben Vermieter doch recht, wenn sie Bezieher von ALG II nicht als vollwertige Mieter betrachten.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Westen

    Dietrich H.

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