Mietobergrenze – In nahezu allen Städte und Gemeinden wird eine zu niedrige Mietobergrenze anerkannt

Das Problem ist alltäglich: Mandanten kommen mit Leistungsbescheiden der Jobcenter oder Sozialämter und erst beim Nachfragen wird deutlich, dass die tatsächlich gezahlte Miete von den Sozialleistungsträgern nicht voll anerkannt wird. „Aber das Jobcenter hat doch gesagt, dass nicht mehr übernommen wird…“ ist dann meist die Erklärung der Mandanten.

Auch wenn das Jobcenter Ihnen eine bestimmte benennt, muss diese noch lange nicht zutreffend sein. In den meisten Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein gibt es für die kein tragfähiges schlüssiges Konzept. Dieses hat zur Folge, dass nicht die vom Sozialleistungsträger „festgesetzte“ Anwendung findet, sondern die für die Brottokaltmiete wird nach der Wohngeldtabelle berechnet. Auf den dortigen Betrag ist noch ein Sicherheitszuschlag von 10 Prozent zu gewähren.

Die Sozialleistungsträger lassen es meist nicht auf einen Rechtsstreit ankommen, denn sie wollen Urteile, die veröffentlicht werden, vermeiden. Allein das Einschalten eines Rechtsanwalts reicht oft aus, um die höhere Mietobergrenze durchzusetzen.

Wenn Ihr Jobcenter also die Miete nicht in voller Höhe anerkannt oder die Zustimmung in eine angeblich zu teure Wohnung verweigert: Holen Sie sich anwaltlichen Rat.

Wir beraten und vertreten Sie gern. Vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin.

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